EV_1772230157935contradicts
Eine Analyse von 775 Medienberichten zur SRG-Halbierungsinitiative (1. Januar bis 18. Februar 2026) zeigt keine erkennbare systematische Verzerrung zugunsten einer Seite in der Berichterstattung. Die SRG wird 700x erwähnt, aber fast immer im Kontext der Abstimmung, nicht als aktiver Player, was professionelle Distanz zeigt.
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probative: medium
CB_01
EV_1772230157936contradicts
Die Nachrichtenangebote der SRG SSR gehören in der Schweiz zu den Angeboten mit dem höchsten Vertrauen in der Bevölkerung. Obwohl der SRG SSR von Menschen, die sich politisch rechts verorten, etwas weniger Vertrauen entgegengebracht wird als von Personen aus der politischen Mitte oder Linken, geniesst sie auch auf der rechten Seite in beiden Sprachregionen mehr Vertrauen als die untersuchten privaten Medien.
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probative: high
CB_01
EV_1772230157937contradicts
Die Medienberichterstattung der SRG SSR gehört empirisch zu den Angeboten mit der höchsten Qualität in der Schweiz. Eine Analyse der Berichterstattung über 61 Volksabstimmungen zeigt, dass weder Vorlagen von linker noch von rechter Seite eine besonders positive oder negative Tonalität haben. Die Berichterstattung ist politisch ausgewogen.
peer_reviewed_study
probative: high
CB_01
EV_1772230157938contradicts
Das Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft (fög) der Universität Zürich hat die Berichterstattung von 23 grossen Schweizer Medien vor 44 Volksabstimmungen der Jahre 2018 bis 2023 untersucht und kam zum Schluss, dass sich SRF und RTS als unparteiliche Berichterstatter profilieren. SRF würde bei Abstimmungen politisch neutral berichten und die politische Mehrheit der Stimmbevölkerung abbilden.
peer_reviewed_study
probative: high
CB_01
EV_1772230157939contradicts
Das Institut für Politikwissenschaft der Universität Zürich hatte 2014 Daten der VOX-Analysen ausgewertet und kam zum Schluss: 'Es gibt keine empirische Evidenz für die Linkslastigkeit der SRG.' Die politische Linke und Mitte würden sich selbst benachteiligt sehen.
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probative: high
CB_03
EV_1772230157940contradicts
Der Mittelwert der Selbsteinstufung aller befragten Journalistinnen und Journalisten der SRG liegt auf einer 0–10-Skala (0 ganz links, 10 ganz rechts) bei 4.02, also leicht links der Mitte. Jedoch bedeutet selbst eine leicht linke durchschnittliche Selbsteinstufung in Redaktionen keinen parteiisch linken Output, weil professionelle Normen wie Trennung von Nachricht und Kommentar, redaktionelle Kontrolle, Ombudsverfahren und Beschwerdestelle dagegenstehen.
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probative: medium
CB_03
EV_1772230186508contradicts
Medienforscher Linards Udris von der Universität Zürich verweist auf eine wissenschaftliche Studie zur Medienberichterstattung über Volksabstimmungen: Bei der Analyse von knapp 20'000 Artikeln aus 23 Medien zu 61 Volksabstimmungen wird deutlich, dass die SRG-Sendungen insgesamt relativ neutral und ausgewogen berichten
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probative: high
CB_01
EV_1772230206707contradicts
90 Prozent der Befragten halten es für wichtig, dass die SRG den Auftrag hat, den Zusammenhalt zu fördern. 72 Prozent geben an, dass die SRG mit ihrem Service public eine zentrale Rolle im Kampf gegen die Spaltung in der Gesellschaft spielt, gerade wenn es um die politische Polarisierung geht.
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probative: high
CB_01
EV_1772230206708contradicts
Mit ihrer Pflicht zur ausgewogenen Berichterstattung ist das Medienhaus besonders geeignet, einen relevanten Beitrag gegen Polarisierung zu leisten. Die SRG versucht und es gelingt ihr gut, verschiedenen Meinungen Raum zu geben und verschiedenste Positionen zu beleuchten.
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probative: medium
CB_01
EV_1772230206709contradicts
Die Mehrheit der Befragten ist der Meinung, dass es der SRG aktuell gelingt, zur Schliessung des Grabens zwischen Menschen mit verschiedenen politischen Einstellungen beizutragen.
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probative: medium
CB_01
EV_1772230206710contradicts
«Sternstunde» über Migrationskrise war korrekt; «Forum» über Gott in der Bundesverfassung war nicht suggestiv
news_primary
probative: medium
CB_05
EV_1772230249173contradicts
Der Dokfilm «Wo-wo-Wohnungsnot – Das Zürcher Monopoly» wird von der FDP Zürich kritisiert und es wird die Entfernung aus der SRG-Mediathek gefordert. Der Film nimmt eindeutig Partei für die Mietenden und wird als einseitig charakterisiert.
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probative: medium
CB_05
EV_1772230249174contradicts
Die SRG bemüht sich in der Innenpolitik und in «Analysen» auf SRF Online «dermassen aufdringlich um eine klare Aussage herum», was auf ein Bestreben hindeutet, «ja keine Angriffsfläche zu bieten, schon gar nicht den Rechten».
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probative: medium
CB_07
EV_1772230249175contradicts
Praktisch nie wird beim SRF Kritik am Bundesrat geübt, was auf eine «Bern-treue» hindeutet.
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probative: medium
CB_07
EV_1772230249176contradicts
Das Portal Infosperber meint, die SRG informiere «eher regierungsnah».
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probative: medium
CB_07
EV_1772230249178contradicts
Der öffentliche Rundfunk in der Schweiz ist ausgewogener als in Deutschland.
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probative: medium
CB_08
EV_1772230249179contradicts
SVP-Nationalrat Thomas Matter kritisiert den «Linksdrall» der SRG und nennt Sendungen wie «Rundschau» und «Club» als Beispiele, die ihn «aufgrund der politischen Einseitigkeit» aufregen.
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probative: medium
CB_07
EV_1772230267254contradicts
Eine Umfrage der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) unter 763 von 909 Schweizer Journalisten zeigte, dass sich die meisten SRG-Journalisten im linken Spektrum positionieren, wobei der Grossteil die Position 3 oder 4 auf einer Skala von 0 (sehr links) bis 10 (sehr rechts) wählte.
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probative: medium
CB_03
EV_1772230267256contradicts
Die Forschungsdaten aus der ZHAW-Umfrage eignen sich schlecht zur Bekräftigung der These einer besonders linken SRG-Belegschaft, die zudem linker als die Journalisten der Privatmedien denke.
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probative: medium
CB_09