EV_001neutral
Doppelbesteuerungsabkommen sorgen für mehr Steuergerechtigkeit und sollen eine mehrfache Besteuerung vermeiden und den Steuerzahlern damit Geld sparen.
probative: medium
CB_01
EV_002neutral
Doppelbesteuerungsabkommen bewahren Personen in der Regel vor Doppelbesteuerung durch Aufrechnung der im Beschäftigungsland gezahlten Steuern oder durch Steuerbefreiung des im Beschäftigungsland erzielten Einkommens im Wohnsitzland.
probative: medium
CB_01
EV_003neutral
Bei Freistellung mit Progressionsvorbehalt wird das Einkommen aus dem Ausland zwar steuerfrei, wird aber rechnerisch auch im Wohnsitzland berücksichtigt, wodurch sich der persönliche Steuersatz erhöht und auf zusätzliche Einnahmen mehr Steuern fällig werden.
probative: medium
CB_01
EV_004neutral
Wenn der Steuersatz im Beschäftigungsland höher ist als im Wohnsitzland, müssen Personen letztlich den höheren Satz zahlen – auch wenn die gezahlte Steuer aufgerechnet wird oder das Wohnsitzland Steuerbefreiung gewährt.
probative: medium
CB_01
EV_005neutral
Deutschland handelt Doppelbesteuerungsabkommen mit jedem Land individuell aus, wodurch jeder Vertrag unterschiedliche Regeln zur Besteuerung beinhaltet. Bestimmte DBA – etwa mit Russland und Belarus – sind seit 2023 ausgesetzt.
probative: high
CB_01
EV_006neutral
Das Abkommen zwischen Deutschland und den USA zur Vermeidung der Doppelbesteuerung regelt umfassend die Besteuerung von Einkommen und Vermögen und sieht verschiedene Methoden zur Vermeidung der Doppelbesteuerung vor.
probative: high
CB_01
EV_007neutral
Betriebswirtschaftlich verringert Doppelbesteuerung die Rentabilität einer Investition. Auslandsinvestitionen müssen daher i.d.R. eine wesentlich höhere Rentabilität vor Steuern aufweisen als vergleichbare Inlandsinvestitionen.
probative: medium
CB_01
EV_008neutral
Volkswirtschaftlich wirkt die Doppelbesteuerung wettbewerbsverzerrend und hemmt die Mobilität der Produktionsfaktoren sowie die internationale Arbeitsteilung. Da die betriebswirtschaftlich notwendigen erhöhten Ausgangsrentabilitäten häufig nicht gegeben sind, unterbleiben dann volkswirtschaftlich wünschenswerte Direktinvestitionen im Ausland.
probative: medium
CB_01
EV_009neutral
Finanzwirtschaftlich führt die Doppelbesteuerung bei kurzfristiger Betrachtung zu einer Erhaltung inländischer Besteuerungssubstanz. Langfristig überwiegen jedoch die negativen Aspekte in Form eines geringeren gesamtwirtschaftlichen Wachstums und damit geringerer besteuerungsfähiger Erträge.
probative: medium
CB_01
EV_010neutral
Die Doppelbesteuerung gehört zu den wichtigsten Hemmnissen einer internationalen wirtschaftlichen Betätigung. Da dies aus betriebswirtschaftlicher, volkswirtschaftlicher und finanzwirtschaftlicher Sicht gleichermaßen negativ zu beurteilen ist, haben nicht nur die Steuerpflichtigen, sondern auch die beteiligten Staaten ein elementares Interesse an der Vermeidung der Doppelbesteuerung durch geeignete Maßnahmen.
probative: medium
CB_01
EV_011neutral
Ein Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) soll vermeiden, dass bei natürlichen oder juristischen Personen, die Einkünfte im Ausland erzielen, diese ausländischen Einkünfte sowohl vom Ansässigkeitsstaat (Wohnsitz- oder Sitzstaat) als auch vom Quellenstaat (Staat, in dem die Einkünfte erzielt werden) besteuert werden.
probative: medium
CB_01
EV_012neutral
In bestimmten Fällen kommt es zu sogenannten weißen Einkünften, weil die in den Doppelbesteuerungsabkommen verwendeten Begriffe nach dem jeweiligen nationalen Verständnis ausgelegt werden und die betroffenen Rechtsordnungen nicht harmonisiert sind. In diesen Fällen unterbleibt die Besteuerung – regelmäßig gegen den gesetzgeberischen Willen – in beiden Staaten.
probative: medium
CB_01
EV_013neutral
Doppelbesteuerungsabkommen verteilen Besteuerungsrechte zwischen den Staaten und weisen bei bestehenden konkurrierenden Steueransprüchen zwischen verschiedenen Staaten das Besteuerungsrecht nur einem der beteiligten Staaten zu, um eine Doppelbesteuerung zu vermeiden.
probative: high
CB_01
EV_014neutral
Doppelbesteuerungsabkommen stehen oft im Fokus der Kritik, insbesondere wegen ihrer Komplexität und des Vorwurfs, sie würden Steuervermeidung erleichtern. Kritiker bemängeln, dass durch die Abkommen Steuerschlupflöcher entstehen können, die insbesondere von multinationalen Unternehmen ausgenutzt werden.
probative: medium
CB_01
EV_015neutral
Es wird argumentiert, dass die Abkommen oft zugunsten von Industrienationen gestaltet sind und Entwicklungsländer benachteiligen könnten, indem sie deren Besteuerungsmöglichkeiten einschränken.
probative: medium
CB_01
EV_016neutral
Doppelbesteuerungsabkommen bieten Lösungen zur Vermeidung von Doppelbesteuerung und fördern den internationalen Handel und Investitionen.
probative: medium
CB_01
EV_017neutral
Deutschland will mit seinem Steuerrecht sowohl die doppelte Besteuerung wie die doppelte Nichtbesteuerung von Personen und Unternehmen vermeiden. Jeder hat seinen fairen Anteil an Steuern zu zahlen – und zwar dort, wo er ansässig ist oder wo er seine wirtschaftliche Aktivität ausübt.
probative: high
CB_01
EV_018neutral
Doppelbesteuerungsabkommen sollen eine mehrfache Besteuerung vermeiden und den Steuerzahlern damit Geld sparen.
probative: medium
CB_01
EV_019neutral
Mittels bilateraler Verträge, sogenannten Doppelbesteuerungsabkommen, wird versucht die steuerliche Doppel- und Mehrfachbelastung zu eliminieren.
probative: medium
CB_01
EV_020neutral
Doppelbesteuerungsabkommen verteilen Besteuerungsrechte zwischen den Staaten und weisen bei bestehenden konkurrierenden Steueransprüchen das Besteuerungsrecht nur einem der beteiligten Staaten zu, um eine Doppelbesteuerung zu vermeiden.
probative: high
CB_01
EV_021neutral
Deutschland hatte 2015 mit 95 Staaten ein Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen.
probative: high
CB_01
EV_022neutral
Bei der Freistellungsmethode mit Progressionsvorbehalt wird der Arbeitslohn aus dem Ausland zwar steuerfrei, wird aber rein rechnerisch auch im Wohnsitzland berücksichtigt, wodurch sich der persönliche Steuersatz erhöht und auf zusätzliche Einnahmen mehr Steuern fällig werden.
probative: medium
CB_01
EV_1772195248913neutral
Doppelbesteuerungsabkommen enthalten Regelungen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung nach Art. 23 OECD-Musterabkommen, die eine Zuweisung des Besteuerungsrechts zwischen Tätigkeitsstaat und Ansässigkeitsstaat vornehmen.
government_report
probative: medium
CB_02
EV_1772195273302neutral
Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) sind Maßnahmen gegen Doppelbesteuerung, die durch Anrechnung, Reduzierung oder Freistellung funktionieren und darauf abzielen, die Besteuerung von Einkünften in mehreren Staaten zu regeln.
other
probative: medium
CB_04
EV_1772195273303neutral
Besteuerungskonflikte entstehen durch mangelnde Harmonisierung des internationalen Steuerrechts und können durch Qualifikationskonflikte und Zurechnungskonflikte ausgenutzt werden, was zu Steuerarbitrage führt.
other
probative: medium
CB_04
EV_1772195273304neutral
Aggressive Steuerplanung durch multinationale Unternehmen nutzt Gestaltungsfreiheit, um Steuervermeidung durch Strukturen wie das 'Double Irish with a Dutch Sandwich' zu erreichen, was zu Gewinnverlagerungen führt.
other
probative: medium
CB_05
EV_1772195273305neutral
Der internationale Informationsaustausch in Steuerangelegenheiten wird durch verschiedene Mechanismen wie automatischer Informationsaustausch, Eurofisc und multilaterale Kontrollen geregelt, um Steuervermeidung und -betrug zu bekämpfen.
government_report
probative: medium
CB_06
EV_1772195273306neutral
Hybrid Mismatch Arrangements und Steuerarbitrageeffekte entstehen durch die Ausnutzung von Besteuerungskonflikten zwischen Staaten, insbesondere durch Deduction/no inclusion (D/NI) und Double deduction (DD) Konstellationen.
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probative: medium
CB_04